Tol(l)eranz - find' ich gut

Hauptzielgruppe: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
Laufzeit: 01.02.12 – 31.12.12

Ziel und Inhalt:
Am 28.2.2012 findet in Offenbach eine Veranstaltung mit einem Zeitzeugen statt. Er wird die TeilnehmerInnen über seine Erfahrungen im KZ Dachau informieren und damit Menschen hellhörig für Probleme des Antisemitismus und Rechtsextremismus machen.

Am 27.3.2012 findet in Kappeln eine Multiplikatorenschulung zum Thema "Argumentationstraining gegen rechte Stammtischparolen" statt.

Im Mai/Oktober 2012 wird die Fahrt zum KZ Struthof /Auschwitz erreichen, dass junge Menschen über die Zeit von 1933 bis 1945 nachdenken.

Es wird  einen Plakatwettbewerb, lokal global, eine Fest von Juden, Christen und Moslems, ein Theaterprojekt, Vortrag zur Klezmer Musik, Fachveranstaltung zu: Innen-und außenpolitische Auswirkungen des Holocaustes in der gegenwärtigen Politik Israels, Fachvortrag: Hexenprozesse in Odenbach, eine jüdische Zeitreise, ein Konzert mit Klezmer Musik sowie einen Diskussion zum Thema: ahltung der Kirche im 3. Reich mit Beispielen aus der Glanregion

Handlungskonzept:

Die Veranstaltungen werden sowohl von hauptamtlichen MitarbeiterInnen wie von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen begleitet. es erfolgt eine öffentliche Ausschreibung über alle E-mail-Verteiler, Internet, örtliche Presse und persönliche Ansprache. Die Veranstaltungen finden zu geplanten Datum statt. Der Vortrag des Zeitzeugen findet mit einem sich anschließendem Gespräch statt.

Durch die Erarbeitung von Argumenten gegen rechte Stammtischparolen im Plenum und Kleingruppen soll durch Rollenspiele erreicht werden, dass demokratische Standpunkte argumentativ verständlich vertreten werden. Sprachlosigkeit wird dadurch überwunden und für ein faires Miteinander eingesetzt.

Bei einem Vortreffen mit den TeilnehmerInnen wird über den geschichtlichen Hintergrund der Zeit von 1933 bis 1945 informiert (Warum konnte dies alles überhaupt geschehen ?). Die dreitägige Fahrt zum KZ Struthof und die Fahr nach Auschwitz beinhaltet die Vorbereitung (eigene Erwartungshaltung), den Besuch des KZ und die Nachbereitung.

Dies findet im Plenum sowie in Kleingruppenarbeit statt. Die weiteren Veranstaltungen tragen zum gegenseitigen Verständnis der anderen Kultur bei. Durch gemeinsame Feste und Vorträge werden die fremden Kulturen bekannt gemacht. Musik und Theater bringen Menschen mit unterschiedlichen Einstellungen zusammen. Durch dieses Projekt "Tol(l)reanz-find ich gut" wird ein  Verständnis für das "Anders sein" erarbeitet.