Erstellung einer Ausstellung zum Thema "Jüdisches Leben", Protestantische Kirchengemeinde Lauterecken

Projektträger: Protestantische Kirchengemeinde Lauterecken

Kurzbeschreibung:
Im Rahmen der Arbeit der Initiative fällt auf, dass viele Menschen und gerade Jugendliche über das ehemals in der Region Lauterecken/Odenbach vorhandene jüdische Leben keine oder nur sehr geringe Kenntnis haben. Damit geht eine Unwissenheit einher, die in Vorurteilen undAblehnung münden kann und der Ursprung von Antisemitismus und rechtsextremistischen Meinungen sein kann.

Der Initiative „Tol(l)eranz – find ich gut“ ist es daher ein Anliegen, dass Jugendliche und Erwachsene mehr Informationen und Hintergründe zum jüdischen Leben grundsätzlich und im Besonderen in der Region Lauterecken/Offenbach/Odenbach erfahren, um bei Diskussionen und unsachlichen oder bewusst falschen Informationen sensibilisiert zu sein und fachlich richtige Antworten geben zu können. Über den regionalen Bezug wird ein besonders Verständnis und Interesse für die jüdische Kultur und jüdisches Leben geweckt, das letztendlich zu mehr Akzeptanz und Toleranz führt.

In der zweiten Hälfte des Jahres 2019 wird eine Ausstellung erarbeitet, die in der Region an verschiedenen Ausstellungsorten gezeigt werden kann und die auch zur weiteren Verwendung zur Verfügung steht. Technisch soll die Ausstellung mit acht Roll-Ups realisiert werden. Die Ausstellung kann beim Förderverein der ehemaligen Synagoge Odenbach entliehen werden. Begleitend dazu wird eine Begleitbroschüre erarbeitet, die ergänzende Informationen zu den in der Ausstellung gezeigten Themen enthält. 

Die Ausstellung informiert über das jüdische Leben in der Region und sensibilisiert den Betrachter für die Thematik. Die Weiterentwicklung der Persönlichkeit der Ausstellungsbesucher wird gefördert. Wir nehmen Fremdes wahr und lernen es kennen. Dadurch werden die Jugendlichen und Erwachsenen argumentativ gestärkt. Die Ausstellungsbesucher werden darüber hinaus für das Thema des latenten rechten Gedankengutes sensibilisiert und erfahren somit eine Positionierung gegen Rechtsextremismus und gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit.