Sophie Scholl: Autorenlesung von Maren Gottschalk

Projektträger: Förderverein des Gymnasium Kusel

Kurzberschreibung:
Am 04. Dezember 2018 liest Maren Gottschalk aus ihrem Roman „Schluss. Jetzt werde ich etwas tun: Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl“.

Das Projekt konfrontiert die Jugendlichen mit nationalsozialistischer Politik und vor allem deren Widerstand durch die Weiße Rose. Auf diese Weise werden die Jugendlichen für das Thema des nationalsozialistischen Gedankenguts einerseits sowie für die Besonderheit des Widerstands durch die Weiße Rose sensibilisiert. Das Demokratieverständnis der Jugendlichen wird durch die Lesung und vertiefende Gespräche entwickelt und ausgeprägt.

[Inhalt des Romans: Nach 1933 ging ein Riss durch die Familie Scholl: Während die Eltern in Hitler einen gefährlichen »Rattenfänger« sahen, ließen sich die Scholl-Kinder faszinieren von HJ und BDM. Doch Sophie Scholl glaubte auch an Freiheit und Nächstenliebe und fühlte sich immer mehr abgestoßen von der Menschenverachtung des NS-Regimes. Über ihren Freund, den jungen Offizier Fritz Hartnagel, mit dem sie eine innige, aber schwierige Liebesbeziehung verband, erfuhr sie die grausame Wahrheit über den Ostfeldzug. Kurz bevor sie am 18. Februar 1943 zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität die Flugblätter der Weißen Rose verteilte und dabei verhaftet wurde, sagte sie: »Es fallen so viele Menschen für das Regime, es ist an der Zeit, dass jemand dagegen fällt.« Mit 21 Jahren wurde Sophie Scholl hingerichtet.]

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Ausstellung zu Sophie Scholl bzw. der Weißen Rose statt, die zu der Zeit am Siebenpfeiffer-Gymnasium aufgebaut ist und mit verschiedenen Veranstaltungen und von verschiedenen Kooperationspartnern begleitet wird. Im Anschluss an die Lesung gibt es eine Gesprächsrunde mit Maren Gottschalk und den Jugendlichen, um Fragen zur Thematik aufzugreifen. Zudem wird die Thematik Nationalsozialismus und Weiße Rose vor- und nachbereitet sowie im Rahmen der von der Anti-Rassismus-AG veranstalteten oben genannten Ausstellung vertieft.