Bericht und Bilder zum Projekt

Bei den Herbst-Aktionstagen der Evangelischen Jugendzentrale Kusel stand das Leben und Wirken des Friedensnobelpreisträgers Martin Luther King Jr. im Mittelpunkt. An drei Tagen erlebten die Kinder ein Rollenspiel, bei dem die Fotografin Frau Augenklick den Kindern von dem amerikanischen Bürgerrechtler und seinen Mitstreiter*innen erzählte.

24 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren beschäftigten sich auf kindgerechte Art und Weise mit den Themen Rassismus und Ausgrenzung. Dabei wurden sie von zahlreichen jugendlichen, ehrenamtliche Mitarbeiter*innen betreut. In Geschichten, Liedern, Spielen und Kreativarbeiten fand eine intensive Beschäftigung mit den Phänomenen wie "Anders sein", Vorurteilen und soziale Ungerechtigkeiten statt.

Von der Rassentrennung Amerikas im vergangenen Jahrhundert wurden Parallelen zur aktuellen Lebenswirklichkeit der Kinder aufgezeigt. Insbesondere das gewaltfreie Wirken Martin Luther Kings und sein Traum von einem friedlichen Miteinander auf dieser Welt haben die Kinder bewegt über die eigenen Träume, Wünsche und Sehnsüchte nachzudenken.

Bei einer Übung mit Fantasiereise hatten sie die Gelegenheit, das was Ihnen für das Zusammenleben der Menschen auf dieser Welt wichtig ist, zum Ausdruck zu bringen.

Am Ende der drei Tage hatten die Kinder eine Vorstellung davon, was in Artikel 3 des Grundgesetzes beschrieben wird. "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Artikel 3 (3) GG