4. Gewalt ist keine Lösung - Sozialkompetenztraining Jakob-Muth-Schule, Förderverein der Jakob-Muth-Schule Kusel

Projektträger: Förderverein der Jakob-Muth-Schule Kusel

Kurzbeschreibung:
Viele unserer Jugendlichen bringen heute nicht mehr die nötigen Grundvoraussetzungen mit, um Konflikte friedlich zu lösen:  Empathie, Kommunikationsfähigkeiten, das Wissen um die Wirksamkeit der eigenen Person und sprachliche Kompetenzen. Diese Sozialkompetenzen müssen eintrainiert und geübt werden.

Auch in unserer Schule stellen wir fest, dass Kinder und Jugendliche in diesem Bereich Förder- und Übebedarf haben, da Konflikte häufig nicht durch Gespräche, sondern durch Gewalt gelöst werden und viele Konflikte erst gar nicht auftreten würden, wenn den SchülerInnen ausreichendes Vokabular zur Benennung ihrer Bedürfnisse und Wünsche zur Verfügung stehen würden. 

Dies ist auch der Grundstein für eine zivilgesellschaftliche Teilhabe am Gemeinleben: Diskussionsfähigkeit und verbale Konfliktregelung sind wichtige Bausteine gesellschaftlicher Teilhabe und damit auch ein Beitrag zur Demokratieförderung, da die Jugendliche durch persönliche Meinungsbildung und eine Reifung ihrer Persönlichkeit zu mündigen Bürgern erzogen werden.

Der Förderverein der Jakob-Muth-Schule unterstützt das Lehrpersonal, sich in diesem Bereich fort zu bilden und von dem Projekt und der durchführenden Fachkraft der Lebenshilfe Sankt Wendel/Familienzentrum Kusel insgesamt zu lernen. Ziel ist es, dem Thema und dem Bedarf der SchülerInnen zukünftig besser gerecht zu werden und Konflikten präventiv entgegenzuwirken. Deshalb greift die Schule frühzeitig ein, weswegen der Förderverein der Jakob-Muth-Schule den Kindern und Jugendlichen zwischen 8 – 12 Jahren ein soziales Kompetenztraining ermöglicht.

Das Training umfasst vier Einheiten á 1,5 Stunden, die an 4 Tagen durchgeführt werden. Bei einer Anzahl von 4 Gruppen ergeben sich 16 Termine, also 24 Stunden. Jedes Kind/Jugendlicher nimmt also an 6 Stunden Training teil. Das Training wird im laufenden Jahr 2021 durchgeführt, wenn es die Corona-Regelungen und die Infektionszahlen zulassen.