11. Festival gegen Rechts, ein Wochenende für das Erinnern, Kontaktstelle Holler


Am 6. und 7. August wird es ein Wochenende wider das Vergessen mit verschiedenen Veranstaltungen geben. Es wird ein Wochenende mit Musik, Erzählungen und Vorträgen um zu Erinnern, zu Gedenken, zu Informieren und vor allen Dingen ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Dabei wird die Journalistin Andrea Röpke am 06.08.21 ihr Buch über völkische Siedler und Öko-Nazis vorstellen. Anschließend steht sie zum Gespräch und zum Diskutieren zur Verfügung.

Am Samstag danach, wird es ab dem Nachmittag ein Kindertheater mit dem Rotznasentheater mit anschließendem Konzert auf der Burg Lichtenberg in Kusel geben. Die aktuelle Umfrage der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Kusel "Gefragt: Jugend in Kusel 2020" zeigte, dass sich die Jugendlichen mehr Aktionen gegen Rechts wünschen. Wir versuchen diesem Anliegen konzeptionell Rechnung zu tragen.
Mit einem vielfältigen, europäisch bunten, genre- und spartenübergreifenden Programm, das einen besonderen Fokus auf ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei den Darbietenden legt, soll ein Wochenende gegen Rassismus und allgemeinen Rechtsruck stattfinden.
Zudem soll das Wochenende ein buntes Kusel repräsentieren und ein Gegenpart zum Pfeffelbach Open-Air werden, welches in den letzten Jahren immer wieder mit „Grauzonen-Bands“ veranstaltet wurde.
Zur Partizipation junger Menschen (wie in der Jugend Studie des Kreises Kusel von den Jugendlichen gefordert) sollen, sobald die Situation es zulässt, offene Treffen stattfinden und diese mit in die Planung eingebunden werden. Eintrittsgeld ist nicht vorgesehen, da die Veranstaltung möglichst wenig Barrieren bieten und für alle Menschen (unabhängig ihrer finanziellen Möglichkeiten) offen sein soll.

 Durch das Projekt erfolgt einen individuelle wie auch öffentlich wahrnehmbare Demokratiestärkung. Mit der Lesung und den Konzerten stärkt das Projekt die demokratischen Strukturen im Landkreis, gibt ihnen Öffentlichkeit und stellt sich damit klar gegen demokratiefeindliche und rechtsextremistische Meinungen.