2. Wochenende Gegen Das Vergessen, Kontaktstelle Holler e.V.

Projektträger: Kontaktstelle Holler e.V.

Kurzbeschreibung:
Im März 2020 wird es ein Wochenende wider das Vergessen mit verschiedenen Veranstaltungen geben. Es wird ein Wochenende mit Musik, Erzählungen und Vorträgen um zu Erinnern, zu Gedenken, zu Informieren und vor allen Dingen ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Freitag, 27.03.20: Lesung und Filmvorführung mit Mo Asumang „Die Arier“:

  • vormittags intern für Jugendliche am Siebenpfeiffer-Gymnasium in Kooperation mit der Anti-Rassismus AG. Weiterhin werden wir versuchen die Veranstaltung den weiteren Schulen in Kusel zugänglich zu machen (Paul-Moor-Schule, Jakob-Muth-Schule, Realschule Plus, Wirtschaftsgymnasium)
  • abends öffentliche Veranstaltung gegen 19.00 Uhr im Gemeindehaus in Offenbach in Kooperation mit der Kirchengemeinde Offenbach.

Samstag, 28.03.20:  Ab 18.00 Uhr Vortrag mit Andrea Röpke über „Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos“. Der Vortrag wird die breite gesellschaftliche Entwicklung der rechten Szene anhand völkischer Siedler verdeutlichen und Rechten mit ökologischen Vorstellungen innerhalb der Gesellschaft.

Ab 19.30 Uhr findet das Konzert gegen Rechts mit folgenden Bands statt:

  • Babsi Tollwut (Feministischer Rap als Gegenpart zum männlich, sexistischen HipHop)
  • Spezial-K (Politischer Rap als Gegenpart zu den sexistischen, homophoben und rassistischen Texten der Mainstream-Rapper
  • The Movement /Arrested Denial (Punkbands aus Dänemark und Hamburg mit klarer Meinung gegen Rechts)
  • Molly Punch (Anti-Sexistische Grungeband aus Köln)

Das Wochenende Freitag und Samstag im März setzt ein klares Statement gegen rechtes Gedankengut im Landkreis Kusel und bekennt sich zu einer offenen und toleranten Gesellschaft. Die Teilnehmenden werden über Phänomene wie Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus durch Vorträge und Diskussionen aufgeklärt und lernen sich zu positionieren. Mit dem Film, der Lesung und den Konzerten stärkt das Projekt die demokratischen Strukturen im Landkreis, gibt ihnen Öffentlichkeit und stellt sich damit klar gegen demokratiefeindliche und rechtsextremistische Meinungen. Es erfolgt einen individuelle wie auch öffentlich wahrnehmbare Demokratiestärkung.