11. Sozialkompetenz - mit Herz, Spaß und Spiel, SV Sand und Kooperationspartner*innen

Projektträger: SV Sand 1920 e.V. in Kooperation mit dem Jugendzentrum Schönenberg-Kübelberg und der Grundschule Schönenberg-Kübelberg

Kurzbeschreibung:
Immer häufiger werden bei Übungsleiter*innen, Lehrer*innen, Eltern, und der Sozialarbeiterin im Jugendzentrum Schönenberg-Kübelberg deutlich, dass das Benehmen und der Umgang vieler Kinder und Jugendlichen, zum Teil aus Unsicherheit und Unwissenheit unangebracht ist.

Beleidigungen psychische und physische Gewalt, die Angst vor anderen fremden Kulturen und Ansichten werden laut. Auch können viele Kinder und Jugendliche nicht mehr kommunizieren oder ihre Bedürfnisse und Wünsche äußern. Die persönlichen Kompetenzen reichen nicht, um einen gleichberechtigten Austausch zu leisten. Die Folge sind mangelnder Respekt und fehlende Akzeptanz gegenüber anderen.

Geplant ist ein Kompetenztraining für 3 Gruppen mit jeweils 18 Stunden Projektzeit und 3 x 9 Stunden Vor- und Nachbereitung. Das macht insgesamt 81 Stunden.

Gruppe 1 (Kinder im Grundschulalter 6 bis 9 Jahre)
Im Mai und Juli 2020 treffen sich ca. 20 Grundschüler*innen immer mittwochs zwischen 13.40 und 15.40 Uhr im Jugendzentrum. Es finden 9 Einheiten/Termine zu je 2 Stunden statt.

Gruppe 2 (Kinder und Jugendliche 10 bis 14 Jahre)
In den ersten beiden Wochen der Sommerferien gibt es ein Ferienprogramm in Schönenberg-Kübelberg für sogenannte „Lückenkinder“. Das Ferienprogramm beginnt morgens um 7.45 Uhr und endet um 16.00 Uhr. Neben Spiel, Sport und Ausflügen wird auch hier der Schwerpunkt auf Sozialkompetenz mit Herz, Spaß und Spiel liegen. 9 x 2 Unterrichtseinheiten werden immer zu Beginn eines jeden Ferienprogrammtages durchgeführt. Die behandelten Themen und Inhalte werden im restlichen Tag des Ferienprogramms vertieft, aufgegriffen und begleiten die Jugendlichen bis 16 Uhr.

Gruppe 3 (Kinder der Nachmittagsbetreuung der IGS)
Nach der Durchführung mit den Gruppen 1 und 2, gibt es eine ausführliche Evaluation, bei der Inhalte, Methoden und Zeitplan auf dem Prüfstand stehen.  War die Durchführung optimal, muss etwas verändert werden und sind die jeweils 9 Einheiten a 2 Unterrichtsstunden optimal für die Altersgruppe.
So kann unter Berücksichtigung der vorherigen Erfahrungen das Sozialkompetenzkonzept auf die Kinder der Nachmittagsbetreuung der IGS angepasst werden.